Bundestagswahl: "Ergebnis ist Ansporn für die kommenden Jahre"

 
 

Angesichts des Ergebnisses bei der Bundestagswahl, will ich gemeinsam mit den anderen SPD-Abgeordneten in die Opposition des Bundestages eintreten. Dies ist die logische Konsequenz aus dem Ergebnis.

 

Das Direktmandat im Wahlkreis Oldenburg-Land, Wesermarsch, Delmenhorst habe ich leider knapp verfehlt. Am Ende scheiterte ich mit 55.326 Stimmen und 1,2% Unterschied am direkten Einzug. Durch meinen Listenplatz 2 habe ich den Sprung in den Deutschen Bundestag trotzdem geschafft. Dort werde ich mit dem selben Enthusiasmus und Sachverstand wie in den vergangenen vier Jahren weiterarbeiten. Mein Dank geht an alle Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer für die Arbeit und Unterstützung und auch an die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer außerhalb der SPD. Mein besonderer Augenmerk liegt natürlich auch in den kommenden vier Jahren auf den Themen im Wahlkreis. 

Den Platz innerhalb des Bundestages sehe ich für unsere SPD ganz klar in der Opposition. Von dort müssen unsere sozialdemokratischen Ziele wieder in den Vordergrund gerückt werden. Das schlechte Ergebnis kann dabei nur Ansporn für die nächste Legislatur sein!

Besonders nachdenklich macht das starke Abschneiden der AfD. Dass eine nationalistische und völkisch denkende Partei in das deutsche Parlament einzieht, ist Grund zur Sorge. Die AfD wurde jetzt aber gewählt und ist damit eine Fraktion des Bundestages. Den neuen Aufgaben in der Opposition stellen wir uns nun. Dort können wir ganz unabhängig von Koalitionsverpflichtungen und früher notwendigen Kompromissen eine starke Arbeit leisten und dabei auch die AfD inhaltlich stellen.  

Ich bin gespannt auf die nächsten Wochen, nicht nur in Berlin, auch bei uns geht es interessant weiter. Seit heute befinden wir uns im Landtagswahlkampf und da drücke ich nicht nur die Daumen für unser Kandiaten Karin Logemann, Renate Geuter, Deniz Kurku und Axel Brammer, sondern unterstütze sie tatkräftig und mit vollem Einsatz für ein erfolgreiches Abschneiden bei den Landtagswahlen am 15. Oktober.

Susanne Mittag

 

 


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